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Mit Giuseppe Verdis „AIDA“ erwartet das Publikum eine der bedeutendsten Opern der Welt. Es spielt die weltberühmte Staatsoper ARAD unter der musikalischen Leitung des Wieners Wolfgang Gröhs, unter der Regie Antonio Petris mit großem Chor, Orchester, Starsolisten der Arena di Verona und über 300 Mitwirkenden in italienischer Originalsprache. Erleben Sie eine Oper, die die Geschichte über den Sieg der Ägypter gegen die Äthiopier in Verbindung mit einer tragischen und zugleich ergreifenden Liebe erzählt.
Stargäste an diesem Abend sind Simona Baldolini und Rossella Redoglia als Aida, Carlo Ma-ria Cantoni als Amonasro, Ernesto Grisales als Ramades, Lucia Mastromarino als Amneris, Ilia Popov als Ramphis und weitere Solisten der Arena di Verona und Mailänder Scala.
Der 1969 in Ferrara geborene Bariton Carlo Maria Cantoni hat durch seine Auftritte im weltbe-rühmten Amphitheater von Verona und der Mailänder Scala bereits Weltruhm erlangt. Er sang u.a. über 180 Nabucco-Rollen auf der ganzen Welt.
Der junge russische Bass Ilia Popov hat Europa im Sturm erobert. Er studierte zunächst am Konservatorium in Sankt Petersburg, später am berühmten Rimski-Korsakoff-Konservatorium und trat 1992 in ein erstes Engagement in Deutschland ein. Von 1992 bis 1998 gehörte er zum Opernstudio des Theatre de la Monnaie in Brüssel. Danach zog er nach Mailand. Ilia Popov sang an zahlreichen deutschen, italienischen und französischen Bühnen u.a. unter der Regie von Giancarlo del Monaco und unter der Leitung von Antonio Pappano, Roberto Negri, Daniele Anselmi und Massimo Moretti. Er trat an der Seite von Pla-cido Domingo, Katia Ricciarelli und Ruggero Raimondi auf. Seit vielen Jahren singt er die Basspartien von Aida, Nabucco und Carmen fast ausschließlich in den großen Arenen und Stadien weltweit (U.S.A., Mexiko, Brasilien, Argentinien, Japan, Korea, China, Russland, Deutschland, Italien, England, Belgien, Frankreich, Österreich usw.). Neben dem großen italienischen Repertoire singt Ilia Popov Partien aus „Eugen Onegin“ „Carmen“ (in der Rolle des Escamillo) und gehört derzeit vor allem in Italien zu den großen neuen Stars der Opern-szene.
Simona Baldolini wurde 1965 in Rimini geboren und studierte am „Conservatorio G. Rossini“ in Pesaro und an der „Accademia d’ Arte“ in Osimo. 1990 gewann sie die internationalen Wettbewerbe in Marsala und Caltanisetta (Italien). Im gleichen Jahr trat sie zum ersten Mal in der Rolle der Mimi (Bohème) auf und spielte in Spoleto Prima Donna in Prova di un’ opera seria von Gnecco. Danach folgten weitere Debüts z.B. Norma (Adalgisa), Tabarro (Giorget-ta), etc. Im Januar 2004 spielte sie AIDA in Pesaro. Nach einem Sommer voller Konzerte in Europa stand sie wieder als Aida auf der Bühne des San Marino Theaters.
Doch bei dieser Aufführung stehen nicht nur erstklassige Künstler auf der Bühne, sondern auch Tiere sind Teil dieses Opernspektakels 2009.
Die mitreißende Kulisse wird durch das Zusammenspiel von Kamelen, Elefanten, Pferden und Tauben lebendig und ist somit etwas ganz besonderes. Die außergewöhnliche Darbie-tung dieser Oper wird durch Pyroeffekte begleitet und findet mit einem spektakulären Indoor-Feuerwerk ihren Höhepunkt.
Erleben sie eine von Verdis größten Schöpfungen um Macht, Liebe und Tod, die den Zu-schauern mit ihrer effektvollen und noch nie da gewesenen Inszenierung in Staunen ver-setzt. Glanzstücke der Aufführung neben dem Ensemble sind die großartigen neuen Kulis-sen und Lichteffekte, sowie die einmalige Kombination von Mensch und Tier auf Deutsch-lands Bühnen.
Entstanden ist die Oper AIDA im Auftrag von Ismael Pascha, dem damaligen Vizekönig von Ägypten. Das Werk sollte als Festoper zur Feier der Eröffnung des Suezkanals an der italie-nischen Oper uraufgeführt werden, wurde aber wegen des deutsch-französischen Krieges auf Ende 1871 verschoben. Somit wurde AIDA zu Heiligabend, am 24.12.1871, uraufgeführt.
AIDA, Tochter des äthiopischen Königs Amonasro, lebt als Sklavin in Ägypten. Sie verliebt sich in den ägyptischen Feldherren Radamès, welcher Ihre Liebe voller Leidenschaft erwi-dert. Radamès wird zum Führer des ägyptischen Heeres ernannt und soll gegen den Vater seiner geliebten AIDA in den Krieg ziehen. Amneris, die Tochter des Ägypterpharaos, ist Radamès versprochen und liebt diesen ebenfalls. Radamès ist zuversichtlich und zieht in den Krieg gegen die Ägypter. Die Liebe zu Radamès bringt AIDA in einen Gewissenskonflikt: Ihrem Geliebten wünscht sie den Sieg, doch dies würde zugleich den Untergang ihrer Fami-lie bedeuten.
Amneris entlockt AIDA ihr Liebesgeheimnis, indem sie ihr erzählt, dass Radamès im Krieg gefallen sei. Sie sieht in ihr eine Rivalin und befiehlt ihr, sie als Sklavin auf das Siegesfest zu begleiten. Beim Triumphmarsch des siegreichen Heeres unter Anführung Radamès werden auch die äthiopischen Gefangenen, unter anderem auch AIDA`s Vater, vorgeführt. Als Preis für die gewonnene Schlacht bittet Radamès um die Freilassung der äthiopischen Gefange-nen. Der Pharao gewährt Radamès diesen Wunsch, doch AIDA und Amonasro bleiben als Geiseln in den Händen der Ägypter. Radamès soll damit belohnt werden, die Tochter des Königs, Amneris, zu heiraten und später den Thron dessen zu übernehmen, sobald der Kö-nig tot ist.
AIDA und Radamès treffen sich heimlich am Tempel der Isis am Nilufer. Auch Amneris be-gibt sich in der Nacht vor der Trauung dort hin um zu beten. AIDA überredet Radamès zur Flucht mit ihr. Das Gespräch der beiden wird heimlich belauscht, als Radamès die Kriegs-pläne des Pharaos preisgibt. AIDA und dessen Vater wollen Radamès mit sich ziehen, doch dieser stellt sich dem Priester und fordert die beiden auf allein zu fliehen.
Radamès wird des Hochverrats angeklagt und soll als Strafe lebendig in der Gruft einge-mauert werden. Vor der Verhandlung unterbreitet Amneris ihrem Geliebten ein Angebot: sie will ihn retten, wenn er sich von AIDA los sagt. Doch Radamès will sterben. Er nimmt das Urteil des Priesters wortlos an und wird zu seinem Grab geführt. Der Eingang über ihm wird zugemauert, als er merkt, dass er nicht allein ist. AIDA hat sich bereits in das Verließ ge-schlichen und wird nun gemeinsam mit ihrem geliebten Radamès in den Tod gehen.
Tickets für das Konzert können beim Gegenbauer Ticketservice direkt am Ticketschalter der Max-Schmeling-Halle, unter der Ticket-Hotline 030/ 44 30 44 30 und im Internet unter www.gegenbauer-ticketservice.de erworben werden
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