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Ansprechpartner:
Michaela Bress
Velomax Berlin Hallenbetriebs
GmbH
Falkplatz 1, 10437 Berlin
Tel. 030 44304-710, Fax -709
michaela.bress@velomax.de
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Diesen Berliner Gassenhauer kennt jeder. Und er trifft den Kern. Auch beim Berliner Sechstagerennen, das auf eine hundertjährige Historie zurückblicken kann und das immer noch Bestand hat, sich anno 2009 glänzender denn je mit der neuesten Auflage des Volksfestes an der Spree präsentierte. Von Georg Hölscher bis zu Heinz Seesing reicht die lange Kette der Veranstalter, von Walter Rütt bis zu Erik Zabel die Liste ruhmreicher Pedalhelden, die dieses Berliner Ereignis prägten, und vom Nestor der deutschen Fachpresse, Fredy Budzinski, bis zu den heute so vielfältigen Medien, die Palette derer, die sich um die Popularisierung des Berliner Sechstagerennens verdient gemacht haben. Da hat vor 100 Jahren wirklich keiner dran gedacht
Das 98. Berliner Sechstagerennen im Velodrom an der Landsberger Allee hat seine Prüfung auch zum großen Jubiläum bestanden und an allen Tagen herausragenden Sport und gute Unterhaltung geboten, sich mit seinem gastfreundlichen Ambiente und gepflegter Gastonomie einmal mehr als der ideale Treffpunkt für die Berliner und ihre Gäste erwiesen. Nach den fünf glänzenden Veranstaltungen und der Schätzung für den ausverkauften Finalabend steigt die Besucherzahl auf mehr als 77.000. Das ist eine Abstimmung der Radsportanhänger für ihre Sportart und für ihr traditionsreiches Event. Und das hat vom ersten Tag an viele beeindruckt. So wie den Präsidenten der Union Cycliste Internationale, Patrick McQuaid, der dem Berliner Sechstagerennen mit seinem Besuch eine besondere Ehre und Anerkennung zollte. Der mächtigste Mann des Radsports hielt seine Meinung nicht zurück: „Wir alle wissen, dass es der Radsport in Deutschland zurzeit schwer hat“, betonte er. „Da wärmt der Erfolg des Berliner Sechstagerennens einem das Herz. Das Rennen zeigt, wie sehr das deutsche Publikum den Radsport immer noch schätzt!“ Dass der UCI-Präsident erklärte, dass er wiederkommen wolle, unterstreicht seine Worte. Immerhin hatte er vor den Medienvertretern zugegeben, dass er über drei Jahrzehnte gebraucht habe, um wieder ein Sechstagerennen zu besuchen. Aber diese Veranstaltung habe ihm gezeigt, dass die Sixdays ein wichtiger Bestandteil des boomenden Bahnradsports sind. Es müsse alles getan werden, diese Events zu fördern und im Einklang mit dem internationalen Kalender der UCI durchzuführen. Mit perfektem Timing präsentierte der Bund Deutscher Radfahrer dem von Spreeathen beeindruckten UCI-Präsidenten den mit den zuständigen Stellen abgestimmten Wunsch, in naher Zukunft wieder in Berlin eine Weltmeisterschaft im Bahnradsport durchzuführen. Mit dem Wohlwollen des UCI-Präsidenten und des Berliner Sportsenators Dr. Ehrhart Körting, der das Engagement der Veranstalter auch auf dem Empfang des Berliner Senats zu Ehren des 100jährigen Berliner Sechstagerennens nachhaltig würdigte, dürften die schwierigsten Hürden genommen sein
Auch daran hat vor hundert Jahren keiner dran gedacht: In beispielhafter Zusammenarbeit mit den Beteiligten aller Bereiche und Branchen hat das Team des Berliner Sechstagerennens ein Beispiel dafür geschaffen, dass auch in schwierigen Zeiten mit solidem Konzeptionen und neuen Ideen ein erfolgreiches Sechstagerennen veranstaltet werden kann. Der Nebelschleier, der sich nach der Absage des Sechstagerennens von Stuttgart und mit offiziellen Verlautbarungen und inoffiziellen Gerüchten aus anderen deutschen Städten in der Veranstalterbranche breit gemacht hatte, ist beiseite gewischt. Die Erkenntnis lautet: engere Zusammenarbeit und Abstimmung denn je in der Union Internationale des Velodromes und im Verband Deutscher Radrennveranstalter, um den Erhalt der deutschen Sechstagerennen zu sichern. So ist auch der Handschlag zwischen Klaus Cyron, Veranstalter des Münchner Sechstagerennens, der als interessierter Gast in Berlin weilte, und dem Berliner Heinz Seesing, der seine Hilfe angeboten hat, zu werten.
Aber nicht nur die Zusammenarbeit der Veranstalter, sondern auch der kameradschaftliche, offene und konstruktive Umgang mit den Sponsoren und mit dem Hallenbetreiber Velomax hat sich erneut bewährt. Mit dem Weltkonzern KIA und dem traditionsreichen Unternehmen Berliner-Kindl- Schultheiss-Brauerei an der Spitze stehen die Sponsoren treu zum Berliner Sechstagerennen und haben mit ihrem Engagement bewiesen, wie man zum gegenseitigen Vorteil wirkt. Das frische Pilsener der Berliner-Kindl-Schultheiss-Brauerei steht schon seit nunmehr 13 Jahren symbolisch für das enge Miteinander bei der Durchführung des Berliner Sechstagerennens. Mit dem perfekten Know how der Gastronomie und einem wunderbaren neuen Equipement haben Geschäftsführer Jens Caßens und Marketingleiterin Bettina Pöttken sowie ihre Mitarbeiter auch bei diesem Event ihre enge Bindung zum Sport und insbesondere zum Berliner Sechstagerennen bewiesen. Dafür gebührt ihnen großer Dank und die feste Zusicherung des Veranstalters, auch künftig in engem Zusammenwirken die anstehenden Aufgaben zu lösen. In dieses Vertrauen können auch die anderen Sponsor Partner, Medien Partner und Co-Sponsoren investieren. Das Berliner Sechstagerennen ist ein verläßlicher Partner!
Der Dank für das Gelingen richtet sich ebenso an die Velomax Hallenbetriebs GmbH, ihren Geschäftsführer Sally Rothholz und seine rührigen Mitarbeiter, die vor Ort im Velodrom, das als eine der schönsten Radsporthallen der Welt gilt, erfolgreich Hand anlegen. Von den Mitarbeitern der Wachdienste, der Serviceeinrichtungen, der Gastronomie, der technischen Bereiche gebührt allen Anerkennung für die geleistete Arbeit, die den Gesamterfolg ausmacht. Nicht zuletzt sollen die Mitglieder des Wettkampfgerichts und vor allem die Sprecher erwähnt sein, die einen Marathon ohne Pause hinlegen. Herbert Watterott und Christian Stoll schildern nicht nur das Geschehen, sondern teilen auch ihr Wissen und ihre Erfahrung mit, was gern aufgenommen wird und das gelungene Bild der Veranstaltung abrundet.
An diesem Gesamterfolg hat natürlich der Sport seinen herausragenden Anteil. Der Internationale UCI-Kommissär Peter Stuppacher (Österreich), der bereits bei unzähligen großen Weltevents als Jury-Vorsitzender amtierte, hat in dieser Funktion auch in Berlin gewirkt. Er ist des Lobes voll über das sportliche Niveau, die perfekte Organisation und die Hingabe, mit der die Veranstalter anläßlich des Jubiläums „100 Jahre Sechstagerennen in Berlin“ Glanzpunkte schufen von der emotional berührenden Eröffnung mit alten und jüngeren Meistern aus der Geschichte des Berliner Ereignisses, über die Show von den Anfängen des Radsports bis zur Gegenwart, der Präsentation der Rad- Legende „Täve“ Schur am Familientag sowie bis zur der Verabschiedung der herausragenden Könner Bruno Walrave und Erik Zabel in würdevoller, emotional berührender Weise. Peter Stuppacher hat viele Sechstagerennen erlebt und ähnliche Events veranstaltet. Deshalb wiegt sein Fazit um so schwerer: „Mein höchstes Lob werde ich in meinem offiziellen Bericht der UCI zur Kenntnis geben!“ Und nicht zuletzt haben die Athleten auf den blitzenden Rennmaschinen den wohl höchsten Anteil am großen Interesse und Zuspruch für das Berliner Sechstagerennen. Dem Sportlichen Leiter Dieter Stein gelang es, sowohl für das Sechstagerennen als auch für den Champions Sprint und das Steher Championat einen Großteil der Weltelite zu verpflichten und die Teilnehmerfelder mit soliden Könnern und hoffnungsvollen Talenten zu ergänzen. Die spannenden Rennen vom Premierentag bis zum Finale zeigen, dass ihm dies meisterhaft gelungen ist. Der einstige Könner auf dem Rad steht den Pedaleuren als Freund zur Seite und gerade auf diese Weise gelingt es, die Vielfalt des Radsports in hellem Licht erstrahlen zu lassen. Die Spannung in den Jagden, die ehrgeizigen Kämpfe um jede Runde, jeden Punkt gefallen dem fachkundigen Publikum, das seine Wertschätzung und Sympathie nur zu gern mit anhaltendem Beifall zurückgibt. Das ist eben die einzigartige Stimmung im Berliner Velodrom an der Landsberger Allee.
In den Nachwuchsklassen haben von den Schülern bis zu den Junioren viele Talente ihre Kräfte gemessen und die Rennen im Velodrom als Schule für weitere sportliche Prüfungen erlebt. Das ist ein Verdinst des Berliner Radsport Verbandes und seiner Mitarbeiter, die in Veranstaltergemeinschaft mit der Berliner 6-Tage-Rennen GmbH dieses in der Welt einzigartige Programm auf die Beine stellten und durchführten. Getreu dem Motto „Tradition mit Zukunft“, das das Sechstagerennen von Anbeginn begleitet.
Da hat vor 100 Jahren wirklich noch keiner dran gedacht
Das 99. Berliner Sechstagerennen wird vom 28. Januar bis 2. Februar 2010 ausgetragen.
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